
                              COLOSSUS CHESS 4

                              EURO GOLD
                                      STARLINE


                             INHALTSVERZEICHNIS

Kapitel 1 Einfhrung                   Kapitel 3 Das Schachspiel
          a) Allgemeines                         a) Neues Spiel
          b) Bentigte Hardware                  b) Ihr Zug
          c) Programm starten                    c) COLOSSUS' Zug
          d) Kurzfassung                         d) Spielende

Kapitel 2 Bildschirmanzeige            Kapitel 4 Tastatureingaben
          a) Allgemeines                         a) Cursorbewegungen
          b) Das Schachbrett                     b) Numerische Dateneingaben -
          c) Mitteilungen und Fragen                WICHTIG- unbedingt lesen!
          d) Die Zugnotationen                   c) Kommandos (Befehle)
             - Die Namen der Spieler
             - Die Schachuhren         Kapitel 5 Programm-Informationen
             - Die Spielzge                     a) Statistiken
          e) Technische Informationen            b) Erffnungs-Bibliothek
             - Zugtiefe                          c) Ergebnisse
             - Untersuchte Stellungen
             - Beste Zugfolge          Kapitel 6 Spiele und Problemstellungen
             - Gegenwrtige Taktik               a) Spiele
             - Zugvorschlge                     b) Problemstellungen




                            Kapitel 1 - Einfhrung

a) Allgemeines

COLOSSUS ist ein Computer-Schach-Programm, das speziell fr einen
Heim-Computer konzipiert wurde. Es ist das Ergebnis einer acht Jahre langen
Erfahrung und der Verwendung der neuesten Programmiertechniken.
COLOSSUS beherrscht perfekt alle Schachregeln einschl. der Fnfzig-Zge-Regel
und Remis durch Zugwiederholung. Darberhinaus beherrscht es alle
Standard-Endspiele wie die uerst schwierigen Endspiele Knig mit zwei
Lufern gegen Knig oder Knig mit Lufer und Springer gegen Knig.

b) Bentigte Hardware

COLOSSUS luft auf einem Commodore 64 mit Kassetteneinheit bzw.
Diskettenlaufwerk.

c) Programm starten

- Diskettenversion:
Geben sie LOAD"CHESS",8,1 ein und drcken Sie RETURN. Das Programm wird
automatisch nachgeladen und gestartet.

- Kassettenversion:
Drcken Sie SHIFT und RUN/STOP gleichzeitig! Dann drcken Sie die PLAY-Taste
am Rekorder und das Programm wird automatisch geladen und gestartet.

d) Kurzfassung

COLOSSUS verfgt ber viele Besonderheiten, so da Sie zunchst vielleicht
vom Umfang der Anleitung berfordert sind. Sie brauchen dann nicht gleich
die ganze Anleitung von vorne bis hinten durchlesen. Es reicht, wenn Sie sich
zunchst mit den wichtigsten Kapiteln vertraut machen. Dies sind:
1c) Programm starten
3b) Ihr Zug         und
4a) Cursorbewegungen
Die gebruchlichsten Kommandos aus Kapitel 4c) sind GO (sofortige
Zugausfhrung) und NEW GAME (neues Spiel), sowie TYPE (Spielstrke).
Danach knnen Sie die anderen Kapitel in Ruhe lesen, wenn Sie die wirklich
erstaunlichen Besonderheiten von COLOSSUS entdecken wollen.




                        Kapitel 2 - Bidschirmanzeigen

a) Allgemeines

Das Programm benutzt zwei Anzeigen, um klare und umfassende Informationen
ber den Spielstand, die gegenwrtigen Zugerwgungen des Programms und die
gespielten Zge zu liefern.

In der Haupt-Anzeige ist das Schachbrett zu sehen. Ggf. werden hier auch
Mitteilungen und Fragen ausgegeben. Die zweite Anzeige wird fr Zugnotationen,
die Namen der Spieler, die Schachuhren und zur Anzeige der berlegungen
des Programms einschlielich der vorausschauenden Planung, Stellungsbewertung,
gegenwrtigen und Gesamttaktik mit Bewertung genutzt.
Der Bildschirm kann mit der Leeraste zwischen beiden Anzeigen hin- und her
geschaltet werden.

b) Das Schachbrett

Die Haupt-Anzeige stellt ein Schachbrett mit der augenblicklichen Anordnung der
Figuren dar. Die Zahlen und Buchstaben, die um das Brett herum angeordnet sind,
helfen bei der algebraischen Bezeichnung der einzelnen Felder.

c) Mitteilungen und Fragen
Verschiedene Mitteilungen und Fragen werden von Fall zu Fall am Rande des
Brettes ausgegeben. Mehr dazu im spteren Kapitel.

d) Zugnotationen
Die zweite Bildschirmanzeige gibt Auskunft ber die letzten sieben Zge mit
Zugnummern - aufgeteilt in zwei Spalten, ber den Zgen werden jeweils Farbe
und Namen des Spielers sowie die verbrauchte Zeit ausgegeben.

- Namen der Spieler:
ber jeder Spalte wird der Name des weien/schwarzen Spielers angezeigt, und
zwar setzt das Programm fr sich den Namen "COLOSSUS" ein, und fr den Spieler
"Opponent" (Gegner).

- Die Schachuhren:
Unter dem Namen wird jeweils die verbrauchte Zeit ausgegeben. Die Ausgabe
erfolgt in folgendem Format: hh:mm:ss (hh=Stunden, mm=Minuten, ss=Sekunden).
Die Uhren zeigen die bis zu dem jeweiligen Spielstand verbrauchte Zeit.

- Die Spielzge:
Die Spielzge werden in algebraischer Notation angezeigt. Zuerst ist das
Ursprungsfeld genannt, als zweites wird das Zielfeld notiert. Ein "X" hinter
dem Zug gibt an, da eine Figur geschlagen wurde, anderenfalls wird ein "-"
notiert. Bei Rochaden werden die Ursprungs- und Zielfelder des Knigs
angezeigt. En-passant-Schlge werden mit "EP" hinter dem Zug gekennzeichnet.
Bedrohungen werden mit "/" angezeigt. Ein Buchstabe kennzeichnet die
bedrohte Figur, und zwar N = Knight (Springer), B = Bishop (Lufer),
R = Rook (Turm) und Q = Queen (Dame).
Ein Zug, durch den Schach geboten wird, wird mit "+" gekennzeichnet.

e) Technische Informationen
Am unteren Rand der zweiten Bildschirmanzeige werden detaillierte Informationen
ber den Rechenproze des Programms ausgegeben. Diese Informationen knnen
einen Einblick verschaffen, wie ein gutes Schachprogramm arbeitet. Diese
Anzeige verbraucht nur 1% der Rechenzeit des Programms.

- Zugtiefe:
Wenn COLOSSUS den nchsten Zug berechnet, zeigt es die Tiefe der Vorausplanung
in Halbzgen an. Das Programm untersucht die meisten Zge in der angegebenen
Tiefe, geht bei einigen jedoch noch weiter.

- Untersuchte Stellungen:
Die Anzahl der Stellungen wird in der Reihenfolge der gespielten Zge
angezeigt. Die Stellungen werden nach jedem Zug neu berechnet und untersucht.

- Beste Zugfolge:
Das Programm zeigt die besten Zge an, die es ermittelt hat. Sie verschaffen
sich diesen besten Zug durch den normalen Zugvorschlag, und damit gleichzeitig
eine Analyse des Spiels ber die nchsten mglichen Zge. Gewhnlich wird
kein Zug vorgeschlagen, durch den eine Figur geschlagen wird.
Daneben wird diese beste Zugfolge bewertet. Die Anzeige der Bewertung erfolgt
durch zwei Zahlen. Die erste Zahl beinhaltet die materielle, die zweite
Zahl die Positionsbewertung. Eine positive Zahl bedeutet, da das Programm
die eigene Stellung besser bewertet. Mit einer negativen Zahl wird die
Stellung des Gegners besser bewertet. Wurde die Zugfolge gefunden, die zum
Matt fhrt, wird die materielle Bewertung auf plus oder minus 62 gesetzt.
Die positionelle Bewertung gibt die Anzahl der Zge bis zum Matt an.

- Gegenwrtige Taktik:
Die gegenwrtige vom Programm erwgte Taktik (Zugfolge) wird ebenfalls
angezeigt. Sie knnen verfolgen, wie sie whrend des Rechenprozesses wechselt.
Die Lnge der gezeigten Zugfolge kann ntigenfalls festgelegt werden. Weitere
Detailinformationen erhalten Sie, wenn Sie die Beschreibung des Kommandos
"Parameter ndern" nachlesen.

- Zugvorschlag:
COLOSSUS nutzt die Zeit des Spielers fr eigene Berechnungen. Es geht davon
aus, da der Spieler einen vorsichtigen Zug macht und berechnet weiter die
mglichen Folgezge. Findet das Programm keinen Zug, findet auch keine
Berechnung statt. Der vom Programm vorausgesetzte Zug wird angezeigt, und Sie
knnen ihn als Zugvorschlag bernehmen. ber die Qualitt dieses Zugvorschlages
mssen Sie jedoch selbst entscheiden. Fhren Sie einen anderen Zug aus, war die
Rechenzeit des Programms umsonst, es wird jedoch mindestens jeden dritten Zug
richtig voraussagen.




                         Kapitel 3 - Das Schachspiel

a) Neues Spiel:
Wenn ein neues Spiel begonnen wird, sind die Figuren in Ihrer Grundstellung
aufgebaut. Die Schachuhren stehen auf Null und die Anzeigen sind gelscht.
Sie haben die Wahl des ersten Zuges. Mit SHIFT-G weisen Sie COLOSSUS die
weien Steine zu und es beginnt. Weitere Einzelheiten zu diesem G-Befehl
knnen Sie einem spteren Kapitel entnehmen.

b) Ihr Zug (Your Move):
Wenn Sie am Zuge sind, werden Sie vom Programm mit "Your Move" am unteren
Rand der Haupt-Anzeige zum Ziehen aufgefordert. Sie geben den Zug ein, indem
Sie den Cursor wie folgt positionieren (siehe auch Kapitel Cursorbewegungen):

1) Fahren Sie mit dem Cursor auf das Feld mit der Figur, die Sie ziehen
wollen, und drcken Sie RETURN oder den Feuerknopf (wenn der Joystick aktiviert
ist). So legen Sie das Ursprungsfeld fest, das dann bereits angezeigt wird.
Haben Sie versehentlich das Ursprungsfeld falsch festgelegt, knnen Sie mit
der DEL-Taste die Eingabe wieder zurcknehmen. Der Cursor wird als inverse
Linie in dem Feld angezeigt, in dem er sich gerade befindet.

2) Wenn Sie den zu ziehenden Stein festgelegt haben, fahren Sie mit dem Cursor
auf Ihr Zielfeld, das dann auch als solches angezeigt wird.
Ist der Zug nicht erlaubt, wird die Mitteilung "Illegal" ausgegeben und die
Zuganzeige gelscht. Sie mssen dann den Zug beginnend mit Schritt 1 neu
eingeben.

Fhrt der Zug zu einer Bauernumwandlung, fragt das Programm mit "Promote to?",
in welche Figur der Bauer umgewandelt werden soll. Bezeichnen Sie die Figur,
indem Sie den jeweiligen Buchstaben eingeben:
N=Knight(Springer), B=Bishop(Lufer), R=Rook(Turm) oder Q=Queen(Dame). Drcken
Sie eine andere Taste, wird der Bauer in eine Dame umgewandelt. Achtung: Wollen
Sie eine Rochade durchfhren, ziehen Sie den Knig zwei Felder weiter in die
entsprechende Richtung. Zum En-passent-Schlag geben Sie den Zug wie oben
beschrieben ein.

Ein legaler Zug wird auf dem Brett durch blinkenden Cursor angezeigt. Der Zug
wird dann durchgefhrt.

c) COLOSSUS Zug:
Wenn das Programm seinen Zug berechnet, wird die Mitteilung "Let me think.."
ausgegeben. Die technischen Informationen auf der zweiten Anzeige werden
whrend dieses Denkprozesses stndig neu aufbereitet.
Hat das Programm seine Berechnungen beendet, wird der Zug rechts neben dem
Schachbrett ausgegeben und wie unter b) beschrieben ausgefhrt.
Mit der Commodore-Taste brechen Sie die Berechnung des Programms ab. Es wird
die Nachricht "Escape" ausgegeben und der bis dahin gefundene beste Zug
ausgefhrt. Hat COLOSSUS einen Zug gefunden, der sicher zum Matt fhrt, wird
dies mit der Mitteilung "Mate in N" (Matt in N) angekndigt. N steht fr die
Anzahl der Zge bis zum Matt.

d) Spielende:
Wenn ein Spiel beendet ist, werden die Uhren angehalten und eine Mitteilung
zeigt den Endstand rechts neben dem Schachbrett an. Die Mitteilungen lauten:

- Drawn (Remis):
Das Spiel endete Remis wegen einer 3-Zge-Wiederholung, der 50-Zge-Regel
oder wegen Materialmangel. Letzteres liegt vor, wenn nur noch Knig, Knig
und ein Lufer oder Knig und ein Springer gegen den anderen Knig spielen.

- Checkmate (Schachmatt)

- Stalemate (Patt):
Eine Partei wurde ins Patt gesetzt.

- Time up (Zeitablauf):
Eine Partei hat die zulssige Bedenkzeit berschritten. Dies kann nur im
Turniermodus vorkommen.

Mit "What now?" fragt COLOSSUS, was nun geschehen soll und wartet auf ein
Kommando. Mit SHIFT-N starten Sie ein neues Spiel.




                         Kapitel 4 - Tastatureingaben

a) Cursorbewegungen
Der Cursor wird als inverse Linie mitten durch ein Feld dargestellt. Er kann
auf drei Arten bewegt werden:

1) Cursortasten:
Mit den Cursortasten knnen Sie den Cursor wie gewohnt fhren. Wird er ber
eine Seite des Brettes hinausgefhrt, steht er wieder auf der entgegengesetzten
Seite.

2) Alphanumerische Tasten:
Mittels Eingabe der Feldbezeichnungen ber die Tasten A-H und 1-8 kann der
Cursor ebenfalls bewegt werden. Nach jeder Feldeingabe mu RETURN gedrckt
werden.
Beispiel: E2 RETURN E4 RETURN der Bauer (Pawn) wird von E2 nach E4 gefhrt.
Diese Eingabe kann gekrzt werden: E2 RETURN 4 RETURN.

3) Joystick:
Ist der Joystick aktiviert, kann der Cursor auch mittels Joystick gefhrt
werden.

Ist wei am Zug, steht der Cursor in A1.
Ist schwarz am Zug, steht der Cursor in H8.

b) Numerische Daten -WICHTIG- bitte lesen:
Viele Programm-Kommandos bentigen Zahleneingaben, um neue Parameterwerte zu
setzen.
Das Programm verwendet eine einfach zu handhabende, fehlersichere Methoder fr
die Zahleneingabe. Zunchst wird der gegenwrtige Parameterwert an der
entsprechenden Stelle ausgegeben. Um den Wert zu erhhen, drcken Sie die
Cursor-aufwrts-Taste. berschreiten Sie dabei die obere Wertgrenze, wird
wieder der untere Wert angezeigt. Wenn Sie den Wert senken wollen, drcken Sie
die Cursor-abwrts-Taste. Unterschreiten Sie die untere Wertgrenze, wird wieder
der obere Grenzwert angezeigt. Schlieen Sie die Eingabe mit RETURN ab. Wenn
Sie keine Parameter ndern wollen, drcken Sie RETURN, ohne vorher die
Cursortasten gedrckt zu haben.

c) Kommandos (Befehle):
Die folgenden Kommandos knnen Sie eingeben, wenn Sie am Zug sind, bzw. nach
Spielende. Die Anzeige erfolgt, indem Sie SHIFT und den entsprechenden
Grobuchstaben drcken. Die Kommandos sind nachfolgend aufgelistet und so
konzipiert, da sie verstndlich und einfach zu handhaben sind.
Beachten Sie:
1) Wenn Sie ein Kommando mit Zahlen eingeben, und der Bildschirm zeigt die
zweite, die Textanzeige, schaltet das Programm automatisch auf den
Grafikbildschirm um.
2) Nach Eingabe eines Kommandos wird Ihre Schachuhr angehalten.

- Stellung beliebig whlen (SHIFT-A):
Mit diesem Kommando kann jede zulssige Stellung aufgebaut werden. Es wird
folgende Nachricht ausgegeben:
Alter Position: SSSSS : Command? (SSSSS steht auf der Seite der Partei, die
am Zug ist)

In diesem Wahlmodus steht ein weiteres Untermen zur Einrichtung des
Schachbrettes zur Verfgung:
+ Ursprungsdaten zurckholen (G eingeben):
Stellen Sie, nachdem Sie die Stellung verndert haben, noch Fehler fest,
knnen Sie die ursprngliche Position mit diesem Befehl wiederherstellen.

+ Anzahl der Zge (M eingeben)
Mit "Move number?" fordert Sie das Programm auf, die Anzahl der Zge
einzugeben (siehe 4b).

+ Zugrecht (S eingeben):
Dies verhindert den Wechsel zwischen Wei und Schwarz. Die Farbe der Steine
wird durch die Seite mit Zugrecht bestimmt.

+ Figuren einsetzen:
Um die Figuren auf dem Schachbrett beliebig umzusetzen, fahren Sie mit dem
Cursor auf das entsprechende Feld und geben den entsprechenden Buchstaben
ein, um das Feld zu belegen oder zu lschen:
C=Lschen(Clear), P=Bauer(Pawn), N=Springer(Knight), B=Lufer(Bishop),
R=Turm(Rook), Q=Dame(Queen), K=Knig(King)
Um die aktuelle Feldbelegung zu ndern, positionieren Sie den Cursor auf das
Feld und geben den jeweiligen Buchstaben ein. Nach der Umbelegung des Feldes
rckt der Cursor ein Feld weiter nach rechts. In diesem Modus knnen Sie keine
Feldbenennung ber die alphanumerische Tastatur vornehmen.

+ Brett lschen (W eingeben):
Dieser Befehl lscht alle Figuren vom Schachbrett, damit die Stellung schneller
eingegeben werden kann.

+ Neues Spiel (SHIFT-N):
Dieses Kommando ist auch whrend dieses Modus mglich (Beschreibung folgt
spter).

+ Exit (E eingeben):
Hiermit knnen Sie den Modus verlassen, wenn Sie die Stellung aufgebaut oder
verndert haben. Denken Sie daran, vorher das Zugrecht zuzuweisen. Sollte diese
neue Stellung nicht zulssig sein, wird die Mitteilung "Illegal" ausgegeben,
und Sie knnen den Modus nicht verlassen. Sie mssen dann erst die Stellung
berichtigen.
Die Stellung kann aus einem der folgenden Grnde illegal sein:

Eine Partei hat keinen Knig,
Eine Partei hat mehr als einen Knig,
Die Partei, die nicht am Zug ist, steht im Schach,
Eine Partei hat einen Bauern auf der ersten oder letzten Reihe,
Eine Partei hat mehr als acht Bauern oder umgewandelte Figuren.

Wenn Sie den Modus verlassen, und Sie haben die Stellung manipuliert (hierzu
gehrt auch der Seitenwechsel S), wird die Zugnotation gelscht, und Sie
knnen keine Zge mehr zurcknehmen oder durch ein Spiel wandern.

- Zug zurck (SHIFT-B) und Zug vorwrts (SHIFT-F):
Alle Spielzge werden gespeichert (max. 120). Dies erlaubt es, Zge
zurckzugehen und von dem alten Spielstand aus den Spielverlauf zu analysieren,
um so eigene Schwchen und Fehler zu erkennen. Sie knnen danach wieder bis
zur aktuellen Stellung vorgehen und weiterspielen.
Sie knnen aber auch von einem lteren Spielstand das Spiel wieder aufnehmen
und nun eine andere Taktik verwenden. Sie knnen nur schrittweise durch das
Spiel gehen, also Zug um Zug. Wenn sie also wieder fr dieselbe Partei ziehen
wollen, mssen Sie immer zwei Zge vor- und zurckgehen.
Achtung: Tatschlich speichert das Programm nur 120 Zge. Dies reicht in fast
allen Fllen aus. Sollte diese Zugzahl einmal berschritten werden, knnen Sie
maximal die letzten 120 Zge zurckgehen, jedoch nicht mehr bis zum
Spielbeginn.

- Farben (SHIFT-C eingeben):
Die Zeichen-, Untergrund- und Rahmenfarbe kann wahlweise in eine der 16 Farben
gendert werden. Die einzige Begrenzung besteht darin, da die Zeichen- und
Untergrundfarbe nicht gleich sein darf, da die Anzeige dann nicht mehr lesbar
wre. Versuchen Sie es trotzdem, wird wieder die Mitteilung "Illegal"
ausgegeben, und Sie mssen die Farbe neu eingeben. Beachten Sie auch, da Sie
fr die Zeichen eine hellere Farbe whlen als fr den Untergrund, da sonst
die Farbe der Steine invertiert dargestellt wird, so da die weien Figuren
dunkler als die schwarzen erscheinen. Die vorgegebenen Farben sind:
Ziehcn=2(cyan), Untergrund=0(schwarz), Rahmen=14(hellblau) - Eingabe vergleiche
Kapitel 4b).

- Diskette / Kassette (SHIFT-D):
Dieser Befehl erlaubt es, Stellungen abzuspeichern und wieder zu laden, sowohl
von Diskette als auch von Kassette.

+ Diskettenbetrieb:
Das Programm fragt "Initialize, Load or Save?" (Initialisieren, laden oder
speichern). Geben Sie ein: I fr Initialisieren, L fr Laden einer
abgespeicherten Stellung oder S fr Speichern der aktuellen Stellung.

+ Kassettenbetrieb:
Das Programm fragt nur "Load or Save?". Geben Sie L fr Laden einer
abgespeicherten Stellung oder S fr Speichern der aktuellen Stellung ein.

Der Druck auf jede andere Taste veranlat das Verlassen dieses Modus. COLOSSUS
fragt nach der File-Nummer, die als Bestandteil des File-Namens auf der
Diskette oder Kassette gespeichert ist.
Taucht whrend des Ladevorgangs ein Fehler auf, so ist leider die aktuelle
Stellung verloren. Beachten Sie, da die Parameterwerte wie Zugtempo
(Spielstrke) und die verbrauchte Zeit nicht mit abgespeichert wird. Diese
Werte mssen von Hand neu eingegeben werden.
Fehler werden mit "Error N" angezeigt. N ist die Fehlernummer nach der
Tabelle im Programmierhandbuch.
Mit der STOP-Taste kann der Lade- und Speichervorgang abgebrochen werden.

- Schachuhr stellen (SHIFT-E):
Die Schachuhr kann fr beide Parteien von 00:00:00 bis 255:59:59 gestellt
werden. Das Programm fragt erst nach den Werten des weien und dann nach den
Werten des schwarzen Spielers (siehe Kapitel 4b).
Die verbrauchte Zeit kann z.B. whrend des Mittelspiels gendert werden, um
das Zugtempo zu steigern, und so die Spielstrke des Programms zu mindern.
Das Programm beachtet die verbrauchte Zeit, um darber zu entscheiden, in
welcher Zeit es ziehen mu, um in der vorgegebenen Zeit zu bleiben. Setzen Sie
die Zeit also hoch, spielt COLOSSUS schneller.

- COLOSSUS gegen COLOSSUS (SHIFT-G):
Dieser Befehl zwingt das Programm fr denjenigen zu ziehen, der gerade an der
Reihe ist. Dadurch kann das Programm z.B. auch dazu gebracht werden, gegen
sich selbst zu spielen pder das Spiel fortzusetzen, nachdem Sie mit SHIFT-S
eine kontrollierte Zugfolge gespielt haben (wird spter erlutert). Es kann
auch dazu genutzt werden, die Seiten whrend des Mittelspiels zu tauschen.
Dann werden die Schachuhren sofort gelscht und Sie spielen mit den
schwarzen Steinen. Am Ende des Spiels tritt das Kommando selbstndig auer
Kraft.

- Blindschach (SHIFT-I):
Nach diesem Kommando knnen Sie eine Blindschach-Variante spielen, wie es
einige starke Spieler von Zeit zu Zeit praktizieren. Dazu mssen Sie einer
der Ziffern 0 bis 3 eingeben (siehe Kapitel 4b), wenn das Programm mit
"Invisibility?" nach der Stufe des Blindschachs fragt:
0 ist die vorgegebene Anzeige, wobei alle Steine stehenbleiben
1 macht die weien Steine unsichtbar
2 macht die schwarzen Steine unsichtbar
3 macht alle Steine unsichtbar

Die Zge werden nach wie vor sichtbar notiert. Das Wort "Invisible"
(unsichtbar) wird ausgegeben, um Verwirrungen zu vermeiden.

- Joystick (SHIFT-J):
Mit diesem Befehl kann die Joystick-Funktion ein- und ausgeschaltet werden.
ber den jeweiligen Joystick-Status wird eine Mitteilung ausgegeben. Der
Joystick mu in Port 2 angeschlossen sein.

- Legale Zge (SHIFT-L):
Hiermit werden dem Spieler alle legalen Zge, die aus der gegenwrtigen
Stellung mglich sind, gezeigt. Fahren Sie zuerst mit dem Cursor auf den
jeweiligen Stein und drcken Sie erst dann SHIFT-L. Alle legalen
Zugmglichkeiten der Figur werden durch blinkende Cursor auf den mglichen
Zielfeldern angezeigt. Danach kehrt der Cursor wieder auf das Ursprungsfeld
zurck. Gibt es fr die angesprochene Figur keinen legalen Zug, bleibt der
Cursor stehen. Dieses Kommando ist vor allem fr den lernwilligen Anfnger
gedacht.

- Neues Spiel (SHIFT-N):
Mit diesem Kommando kann ein neues Spiel begonnen werden. Wenn Sie nicht
den Wahl-Modus (SHIFT-A) seit dem letzten SHIFT-N benutzt haben, sind noch
alle Notationen vorhanden, bis Sie den ersten Zug des neuen Spiels
ausgefhrt haben, so da Sie bis dahin noch mit SHIFT-B oder -F das alte
Spiel analysieren knnen.

- Spielrichtung (SHIFT-O):
Die Spielrichtung kann mit diesem Kommando vertauscht werden, so da Sie
mit den schwarzen Steinen von unten nach oben spielen knnen. Auch die
algebraische Notation wird vertauscht.

- COLOSSUS gegen COLOSSUS (SHIFT-P)
Wenn Sie diesen Befehl eingeben, spielt das Programm gegen sich selbst. Wenn
ein Spiel beendet ist, wartet das Programm einen Moment, um Ihnen Gelegenheit
zu geben, die Schlustellung kurz zu betrachten. Dann beginnt es automatisch
ein neues Spiel. Dieser Befehl wird ignoriert, wenn sich das Programm im
Problem- oder Endlos-Modus befindet oder das Spiel vorbei ist. Wenn Sie
whrend der Denkzeit (nicht whrend des Zuges) die Commodore-Taste drcken,
beendet COLOSSUS das Spiel gegen sich selbst und Sie knnen die Stellung
derjenigen Partei bernehmen, die gerade am Zug ist.
Whrend das Programm gegen sich selbst spielt, werden beide Parteien als
COLOSSUS bezeichnet.

- Parameter ndern (SHIFT-Q):
Hiermit knnen Sie einige interne Parameter ndern, um verschiedene Funktionen
zu ndern (siehe Kapitel 4b).

+ Mit "Book?" fragt COLOSSUS, ob es seine Erffnungs-Bibliothek anwenden soll
oder nicht: 0=nein 1=ja (normaler Betrieb)

+ Mit "Prediction?" (Voraussage) will das Programm wissen, ob es Ihre
Bedenkzeit fr seine Berechnungen ntzen soll, was es ja normalerweise macht.
Wenn Sie diesen Wert in 0 ndern, unterbleibt dies, was Ihnen das Spiel
erheblich erleichtert.

+ Danach fragt das Programm mit "Line depth?" (Zugtiefe), wieviele Halbzge
es bei der Berechnung der gegenwrtigen Taktik mitteilen soll. Normal werden
zwei Halbzge angezeigt. Sie knnen zwischen 1 und 15 Halbzgen whlen.

+ Mit "Dimensions?" fragt das Programm, ob das Schachbrett zwei- oder drei-
dimensional dargestellt werden soll.  Normalerweise ist der Wert 2
(zweidimensional) eingestellt. Sie knnen den Wert auf 3 (dreidimensional)
ndern.

+ Schlielich fragt COLOSSUS mit "Draw score?", ob der Spielstand manipuliert
werden soll. Sie knnen den materiellen Spielstand von -9 bis +9 verndern
und den positionellen Teil von -60 bis +60. Je kleiner der Spielstand ist,
umso grere Anstrengungen wird das Programm unternehmen, um zu gewinnen.
Wenn der Spielstand hoch ist, also gnstig fr COLOSSUS, spielt es sorgloser
und Ihre Chancen stehen etwas besser.

- Nachspielen (SHIFT-R):
Mit diesem Befehl kann das ganze Spiel nachvollzogen werden, um beispielsweise
einem Besucher den Spielverlauf bis zur aktuellen Stellung vorzufhren. Das
Programm pausiert zwischen zwei Zgen, um Ihnen Gelegenheit zur Betrachtung
zu geben. Die Pause kann auf eine Zeit von 0 bis 20 Sekunden festgelegt
werden.
Sie knnen das Nachspielen whrend der Pause mit der Commodore-Taste abbrechen.
Whrend des Zuges ist das nicht mglich, denn dann erscheint die Anzeige
"*Replaying*" ber dem Schachbrett.

- Schach ohne COLOSSUS (SHIFT-S):
Mit diesem Befehl wird COLOSSUS als Gegenspieler ausgeschaltet. Sie knnen nun
mit einem anderen Partner ber das Programm Schach spielen oder ein Spiel bis
zu einer bestimmten Stellung nachspielen. Das Programm bernimmt dabei eine
Schiedsrichterfunktion, denn es lt nur legale Zge zu. In dieser Funktion
sind beide Anzeigen mit "Opponent" berschrieben.

- Spielstrke-Modus und Spiel-Modus (SHIFT-T):
Das Programm verfgt ber sechs Spielmodi mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
(Spielstrke) und Spielarten. Je mehr Zeit Sie dem Programm zur Zugberechnung
lassen, umso strker spielt es.
Mit "Type?" fordert das Programm Sie auf, einen der folgenden Modi zu whlen
(numerische Dateneingabe siehe Kapitel 4b).
1) Turniermodus:
Alle Turnierparameter knnen eingegeben werden.
Zuerst fragt das Programm nach der Anzahl der Zge bis zur ersten
Zeitkontrolle, danach nach der Anzahl der Zge bis zur zweiten Zeitkontrolle.
Anschlieend werden die Zeiten bis zur ersten und zweiten Zeitkontrolle
eingegeben.
COLOSSUS nimmt es nicht so genau mit Ihrer Zeitkontrolle und wird nicht auf
Sieg reklamieren, wenn Sie einmal die Zeit berschritten haben.
Selbst berschreitet COLOSSUS seine Zeit gewhnlich nicht.

2) Freier Zeitmodus:
Dies ist eine einfachere Version des Turniermodus.
Hier brauchen Sie nicht alle vier Parameter einzustellen. Mit "Move time?"
fragt das Programm nach der Bedenkzeit fr seine Zge. Durchschnittlich
berechnet das Programm dann seine Zge in der eingegebenen Bedenkzeit. Wenn
Sie 0 Sekunden eingeben, haben Sie die schnellste und zugleich schwchste
Stufe gewhlt. Auf diese Art haben Sie die Mglichkeit, zwischen etlichen
Spielstrken zu whlen.
Das Programm setzt von sich aus 60 Zge bis zur ersten und zweiten
Zeitkontrolle. Die Zeit bis zur jeweiligen Zeitkontrolle betrgt automatisch
60 mal die von Ihnen durchschnittlich je Zug vorgegebene Zeit. Haben Sie keine
Zugzeit eingegeben, geht das Programm von 10 Sekunden durchschnittlicher
Bedenkzeit je Zug aus.

3) Blitzschach-Modus:
In Schachclubs wird vielfach aus Trainingsgrnden Schach gegen die Uhr
gespielt. Jeder Spieler hat eine festgelegte Zeit (meistens 5 Minuten), in
der er alle Zge ausfhren mu. Bei Zeitberschreitung hat der Spieler
verloren, dessen Zeit abgelaufen ist. Auch COLOSSUS versucht alle Zge
in der festgesetzten Zeit auszufhren. Hat ein Spieler die Zeit berschritten,
ist das Spiel beendet, und es wird die Mitteilung "Time up" ausgegeben.
Mit SHIFT-E knnen Sie COLOSSUS oder sich selbst ein Zeit-Handicap aufgeben,
indem Sie die betreffende Uhr vor Spielbeginn vorstellen.
Dies ist eine ausgezeichnete Trainingsmglichkeit fr Spieler, die noch
besser als COLOSSUS spielen knnen.

4) Gleichzeit-Modus:
In diesem Modus versucht COLOSSUS in der gleichen Zeit wie Sie zu ziehen.
Fhren Sie einige schnelle Zge aus, wird das Programm also auch schnelle
Zge durchfhren, um mit Ihrem Tempo Schritt zu halten. Wenn Sie jedoch
lnger ber einen mglichen Zug nachdenken, lt sich COLOSSUS ebenfalls
lnger Zeit. In der Praxis wird die Uhr des Programms Ihrer Zeit etwas
hinterherhinken.

5) Endlos-Modus:
In diesem Modus knnen Schach-Rtsel nach dem Motto - Suchen Sie den besten
Zug aus dieser Stellung - gelst werden. COLOSSUS berechnet alle mglichen
Zugkombinationen, um sicherzustellen, da keine unntigen Opfer gebracht
werden. Das Programm setzt seine Suche bis zu 12 Halbzge fort, es sei denn,
Sie brechen die Suche vorher ab, das Programm findet ein schnelleres Matt
oder nur einen legalen Zug.
Dieser Modus ist auch beim Briefschach sehr hilfreich. Sie knnen das
Programm beispielsweise nachts arbeiten lassen, um den besten Zug zu finden.
Bei Beginn des Modus werden die Uhren auf Null gesetzt, so da die Bedenkzeit
gespeichert werden kann. Die Erffnungs-Bibliothek wird bei diesem Modus
nicht zu Rate gezogen. Im normalen Turniermodus kann das Programm denselben
Zug in wesentlich krzerer Zeit finden, weil dann offensichtlich schlechte
Zge auer acht gelassen werden knnen.

6) Problem-Modus:
In diesem Modus lst COLOSSUS Matt-Probleme.
Nachdem Sie diesen Modus eingeschaltet haben, fragt das Programm mit
"Problem type?" nach der Art des Problems:
1 - Normales-Matt = in der Form, da Wei am Zug Schwarz in X Zgen Matt
setzt.
2 - Selbst-Matt = in der Form, da Wei am Zug von Schwarz in X Zgen Matt
gesetzt wird.
3 - Hilfs-Matt = in der Form, da Wei am Zug Schwarz hilft, Wei in X
Zgen Matt zu setzen.

Natrlich kann COLOSSUS Matt fr Schwarz genauso schnell finden.
COLOSSUS ist ein Schachprogramm fr Heim-Computer, das in der Lage ist,
ein Selbst- und Hilfs-Matt zu finden.
Das Programm fragt mit "Mate in?" nach der Anzahl der Zge bis zum geplanten
Matt. COLOSSUS findet das Matt in bis zu sieben Zgen im voraus.

Wenn das Programm beginnt, nach dem Matt zu suchen, werden die Uhren auf Null
gestellt, damit die Zeit bis zur gefundenen Lsung gespeichert werden kann.
Hat das Programm einen Weg zum Matt gefunden, wird dieser Weg unter der
Zuganzeige ausgegeben und die Uhren werden angehalten. Mit "Continue?" fragt
das Programm, ob es weitersuchen soll. Wenn Sie mit der Lsung zufrieden sind,
geben Sie N ein, anderenfalls Y (YES), und das Programm sucht einen anderen
Weg und setzt die Uhren wieder in Gang. Haben Sie N gedrckt, macht COLOSSUS
direkt seinen Zug. Die Suche kann so lange fortgesetzt werden, bis keine
Matt-Lsung mehr brig ist. Das Programm fhrt dann das zuletzt gefundene Matt
auf dem Brett aus. Es gibt die Mitteilung "No mate" (kein Matt) aus, wenn kein
Matt in der angegebenen Zugzahl erreicht werden kann.
Das Programm springt am Ende in den Wahl-Modus (SHIFT-A), damit Sie gleich
eine neue Stellung eingeben knnen.
COLOSSUS ist eines der schnellsten Programme bei der Lsung von
Schach-Problemen.

- Nchstbester Zug (SHIFT-U)
Nachdem das Programm gezogen hat, knnen Sie es mit diesem Befehl anweisen,
einen anderen Zug auszufhren. Dies knnen Sie so oft wiederholen, bis alle
Zge aufgebraucht sind. Wenn keine anderen Zge mehr brig sind, wird die
Mitteilung "*No more moves*" ausgegeben. COLOSSUS beginnt dann auf der Zugliste
mit dem ersten Zug.

Wenn das Programm seine Erffnungs-Bibliothek benutzt, wird es bei diesem
Befehl auf eine alternative Erffnung zurckgreifen. Sie knnen sich auch so
die Erffnungs-Bibliothek ansehen und sich die Erffnung aussuchen, die Ihnen
am besten liegt. Ist die Erffnungs-Bibliothek durchgesehen oder durchgespielt,
whlt COLOSSUS seinen besten Zug, ohne auf die Erffnungs-Bibliothek
zurckzugreifen.

- Lautstrke (SHIFT-V):
Die Lautstrke des Piepens lt sich von 0 (leise) bis 15 (laut) festlegen
(siehe Kapitel 4b).




                       Kapitel 5 - Programm-Informationen

a) Statistische Daten:

Autor:              M.P. Bryant
Publizist:          CDS Group Ltd.,
                    Silver House, Silver Street.,
                    Doncaster, England
Programmiersprache: 6502 Assembler
Programmlnge:      28K
andere Daten:       5K
Berechnungen/Sek.:  ca. 300 durchschnittlich
Bewertungspunkte:   1850+ Elo (156+ BCF)

b) Erffnungs-Bibliothek:
Die Erffnungs-Bibliothek umfat ca. 3000 Positionen, die zu Beginn des Spiels
schnell und sicher gespielt werden. Wenn aus einer Stellung mehrere Erffnungen
spielbar sind, entscheidet sich COLOSSUS fr die seiner Meinung nach beste
Erffnung.




            Kapitel 6 - Spiele und Probleme (nur Diskettenversion)

Auf der Programmdiskette befinden sich einige Spiele und Problemstellungen.
Diese knnen mit dem Diskettenkommando geladen werden. Es handelt sich hier um
eine Sammlung der besten Spiele von Programmen fr Mikro- und Mini-Computer
sowie von reinen Schach-Computern.
Sie knnen die Probleme selbst lsen oder zusehen, wie COLOSSUS sie lst.

a) Spiele:
Die Stellungen und Notationen der Spiele sind gespeichert. Sie knnen die
Spiele nachvollziehen, wie unter 4c beschrieben (SHIFT-R).

File-Nr. Spielpaarung                                           Ergebnis

         Computer/Spieler - Simultanturnier Sommer 1978
   0     Walter Browne - Chess 4.6 (CDC Cyber 176)................0 : 1

         Computer/Spieler Herausforderung Herbst 1978
   1     David Levy - Chess 4.7 (CDC Cyber 176).................0.5 : 0.5
   2     Chess 4.7 (CDC Cyber 176) - David Levy...................1 : 0
         Computer/Spieler Freundschaftsspiel Herbst 1980
   3     Mike Valvo - Belle (Custom built Computer)...............0 : 1
   4     Belle (Custom built Computer) - Hans Berliner............0 : 1

         Computer/Spieler Freundschaftsspiel Mrz 1982
   5     J.H. Donner - Belle (Custom built Computer)..............1 : 0

         Computer/Spieler Simultanturnier September 1983
   6     A. Karpow - Mephisto III (MC 68000)....................0.5 : 0.5

         4. Computer Schach Weltmeisterschaftsturnier 1983
   7     Cray Blitz (Cray 1 XMP) - BCP (Custom built Computer)....1 : 0
   8     Fidelity - Cray Blitz ...................................0 : 1
   9     Cray Blitz - Advance 3.0.................................1 : 0
  10     Nuchess - Cray Blitz...................................0.5 : 0.5
  11     Belle - Cray Blitz.......................................0 : 1
  12     Pheonix - Belle..........................................0 : 1
  13     Schach 2.7 - Chaos.....................................0.5 : 0.5
  14     Nuchess - Philidor.......................................1 : 0
  15     Merlin - Bebe............................................1 : 0
  16     Advance 3.0 - Sfinks X (TRS 80)..........................1 : 0
  17     Pion - Fidelity..........................................0 : 1
  18     Mephisto X - Conchess....................................1 : 0
  19     Awit - Ostrich...........................................1 : 0
  20     Novag - Bobby..........................................0.5 : 0.5
  21     Shy - Patsoc 2.0.......................................0.5 : 0.5

         3. Mikro-Computer Weltmeisterschaft 1983
  22     Elite A/S - Mephisto Excalibur...........................1 : 0
  23     Logichess 2.2 - Elite A/S................................0 : 1
  24     Elite A/S - Mephisto X...................................1 : 0
  25     Elite A/S - Novag X....................................0.5 : 0.5
  26     Chess 2001 X - Elite A/S.................................0 : 1
  27     Eite A/S - Super Constellation.........................0.5 : 0.5
  28     Superstar - Elite A/S....................................0 : 1

         Schach-Championat der Zeitschrift HOME-COMPUTER Frhjahr 1984
  29     COLOSSUS 2.0 - Superchess 3.0............................1 : 0

         Computer/Spieler Herausforderung April 1984
  30     Cray Blitz - David Levy..................................0 : 1
  31     David Levy - Cray Blitz..................................1 : 0
  32     Cray Blitz - David Levy..................................0 : 1
  33     David Levy - Cray Blitz..................................1 : 0

         Computer/Spieler Freundschaftsspiel April 1984
  34     Victor Korchnoi - Nuchess................................1 : 0

b) Problemstellungen:
Zu jeder Stellung ist die Matt-Lsung von COLOSSUS gespeichert. Sie knnen
mit SHIFT-F und -R nachvollzogen werden (s.o.)
Wei ist am Zug, wenn nicht anders notiert. Es sind folgende Stellungen
gespeichert:

File-Nr. Problem-Beschreibung
 100     Selbst-Matt in 2
 101     Selbst-Matt in 2
 102     Selbst-Matt in 2
 103     Selbst-Matt in 3
 104     Selbst-Matt in 4
 105     Selbst-Matt in 5
 106     Matt in 2
 107     Matt in 2
 108     Matt in 3
 109     Matt in 3
 110     Matt in 3
 111     Matt in 4
 112     Matt in 4
 113     Matt in 4
 114     Matt in 4
 115     Matt in 5
 116     Hilfs-Matt in 2 (Schwarz am Zug)
 117     Hilfs-Matt in 2
 118     Hilfs-Matt in 2 (Schwarz am Zug)



                                  RUSHWARE
                         Microhandelsgesellschaft mbH
                           An der Gmpgesbrcke 24
                               4044 Kaarst 2
                           Tel. 02101/68499+68561

