Beschreibung
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Es mssen sechs Stdte gegen atomare Raketeneinschlge beschtzt werden. Am unteren Bildschirmrand befindet sich in der Mitte eine Abwehrbatterie. Die feindlichen Raketen erscheinen vom oberen Bildschirmrand als Linien, die sich auf die Stdte und die Abschussbase bewegen. Oft erscheinen auch Bomber oder Killersatelliten, die ebenfalls Raketen abwerfen. Raketen knnen sich in einzelne Sprengkpfe von drei oder mehr Projektile aufteilen.

Mit dem Joystick wird nun ein Fadenkreuz gesteuert, das den Zielpunkt der von der eigenen Abwehrbatterie abgefeuerten Rakete anzeigt. Nach kurzer Flugzeit explodiert die Abwehrrakete am markierten Ort, und erzeugt eine kurzzeitige Explosionswolke. Feindliche Raketen, Killersatelliten oder Bomber, die in diese Wolke geraten, werden zerstrt.

Als zustzliche Schwierigkeit wre da noch, dass die Abwehrbatterie nur eine begrenzte Anzahl Abwehrraketen besitzt, daher muss sich der Verteidiger mit seinen Abwehrmanahmen einschrnken.

Kann eine Angriffs-Rakete nicht abgewehrt werden und trifft eine Stadt, wird diese zerstrt. Trifft sie die Abwehrbasis, gehen eine gewisse Anzahl in der Basis befindlichen Abwehrraketen verloren. Am Ende der Angriffswelle werden berlebende Stdte und ungenutzte Abwehrraketen gezhlt und geben Bonuspunkte. Hat keine Stadt berlebt, ist das Spiel beendet.

Alle 10.000 Punkte erhlt man eine Bonusstadt.


Hinweise
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* Das Fadenkreuz folgt der Joystickbewegung
* Durch Feuerknopfdruck wird eine Abwehrrakete abgefeuert 


Lsung
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Ein kleiner Tipp: Die Voraussetzung um einen guten Score zu erzielen ist die Fhigkeit die Verzgerung der Raketenflugdauer richtig abzuschtzen. Feuert man, so kann man nicht abwarten ob dieser Schuss auch trifft sondern muss sich sofort dem nchsten Angreifer zuwenden. Sollte die vorher abgefeuerte Rakete das Ziel verfehlen, fhrt dies sofort zu Zeitknappheit, und meistens zum eigenen Untergang. Missile Command erlaubt keine Fehler!


Missile Command History
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Ein bereits lteres Konkurrenzprodukt "Missile radar" inspirierte Atari dazu, ein hnliches Spiel auf den Markt zu bringen. Den Auftrag fr ein Konzept, bei dem russische ICBM's (Intercontinental Balisitic Missiles) bestckt mit Nuklearsprengkpfen das Amerikanische Festland angreifen erhielt Dave Theurer. Interessant sind hier auch Theurer's Erzhlungen in "the Ultimate history of videogames" ber einige geplante, aber nicht mehr umgesetzte Features whrend der Entwicklungszeit.

Die bedrohten Stdte sollten selbst neue Raketen produzieren und ber ein Schienensystem zu den Silos transportieren. Wenn die Angreifer das Schienenetz zerstren, wre auch der Nachschub abgeschnitten worden. Er verbrachte auch einige Zeit damit, zustzlich Atom U-Boote mit in das Programm einzubauen. Beides wurde jedoch aufgrund technischer Probleme spter wieder verworfen. Danach konzentrierte er sich auf die reinen Basiselemente und entwickelte Missile Command so wie es heute bekannt ist.

Missile Command erschien zuerst im Sommer 1980 als Arcadeautomat in drei verschiedenen Gehuseversionen. Neben Asteroids, Battle Zone und Centipede gehrt dieses Spiel heute mit zu den erfolgreichsten Eigenentwicklungen aus dem Hause Atari. Es folgten zahlreiche Umsetzungen auf den damaligen Spielkonsolen und Homecomputern. 