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Anleitung "REX I - v1.0"
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Lust auf einen Trip ins 17. Jahrhundert? REX I ldt ein, die Auseinandersetzungen zwischen kirchlichen und weltlichen Mchten in jener Zeit am Bildschirm hautnah nachzuerleben. 
Das Heilige Rmische Reich Deutscher Nationen steht kurz vor der entscheidenden Zereiprobe. Die Landesfrsten streben nach immer mehr Macht und fordern gar die Landeshoheit. Die Zersplitterung des Reiches ist vorprogrammiert, und nur der militrisch und wirtschaftlich strkste Landesfrst kann es unter dem Rang eines Kaisers einigen. 
Doch die Ordnung des Reiches droht nicht nur innenpolitisch zu zerbrechen. Feinde wie Gustav Adolf II von Schweden oder der franzsische Knig sitzen schon in den Startlchern, um innere Zwistigkeiten mit einem berfall auszunutzen. Die Lage der Landesfrsten ist eindeutig: Durch kluge Strategie auf den Gebieten Finanz, Wirtschaft und Militr mu das eigene Land kontinuierlich aufgebaut werden und die Vorherrschaft anstreben. Bei Erfolg winken den Frsten Ruhm und ehrenvolle Titel.
Primres Ziel ist es, Land aufzukaufen und durch den Bau von Silberminen und Mhlen Gewinne zu erwirtschaften. Ein bevlkerungsreiches Land hat natrlich eine grere Wehrstrke. Am Ende eines jeden Bildschirmjahres wird abgerechnet und jede Regierungsschwche der einzelnen Frsten gnadenlos aufgezeigt. 

Bis zu fnf Spieler knnen sich beim Ringen um die Macht gegenseitig behindern. Die einzelnen Menpunkte werden per Joystick (Port #2) angewhlt. 

Einen "Leitfaden fr angehende Landesfrsten" gibt es leider nicht. Jeder Herrscher mute frher seine Entscheidungen selbst treffen, und nicht selten stand er dabei einsam und verlassen. Bei Ihnen ist das genauso: Anfangs noch grn hinter den Ohren wird es Ihnen in ferner Zukunft vielleicht einmal gelingen, den Kaiserthron zu besteigen. Wir drcken in jedem Fall die Daumen und geben Ihnen hier noch einige wissenswerte Infos zum Spiel mit auf den Weg. 

- Durch roden von Wald entsteht Holz und durch beackern von dland entsteht Ackerland (gengend Bevlkerung die Frondienste leistet vorausgesetzt)
- Viel Ackerland bringt viel Getreide wodurch eine grere Bevlkerungszahl aufgebaut werden kann, die wiederum mehr Fronarbeit leistet und mehr Steuern zahlt (ein interessanter Kreislauf)
- Silberminen bringen Silberunzen, die sich im Handel fr teures Geld verkaufen lassen, mit dem man wiederum Land, Mhlen und Silberminen kaufen kann (auch ein ein interessanter Kreislauf)
- Besitzt ein Spieler mehr Mhlen oder Silberminen, als es die Gr0e seines Landes erlaubt, so stimmt der Reichsrat ber eine entsprechende Gegenmanahme ab (Enteignung der Mhlen und Silberminen bis auf dem der Landgre entspechenden Wert). 
- Fr den Bau einer Silbermine bzw. einer Mhle bentigt man 1000 ha Land (Acker + Wald + dland). 
- Schraubt man ber die Justiz die Daumenschrauben fester, so wird - bei entsprechender Bevlkerung - das Militr automatisch aufgebaut (Die Truppenstrke sieht man im Justitzbildschirm). Dadurch verlassen aber auch mehr Leute das Land.
- Durch Erhhen der Steuern lt sich mehr Geld ins Staatssckel bringen (Aber nur kurzzeitig, denn dann erfolgt die groe Auswanderungswelle). 
- Gehts den Leuten gut, gibts viele Kinder (eine alte Weisheit . .)
- Zur Finanzpolitik gehrt das Spekulieren mit Staatsanteilen. Durch geschickten Kauf und Verkauf lassen sich gute Gewinne erzielen. Zu beachten ist dabei, da jeder Spieler zwei Drittel seiner Anteile halten mu, will er der Enteignung entgehen. rgerlich kann eine Finanzreform sein, bei der die Staatsanteile des entsprechenden Landes ihren Wert verlieren. Im Finanzmen ist anhand der Staatshausgrafik zu erkennen, wieviele Anteile man von einem Staat besitzt. Dies ist besonders interessant, da bei einer groen Zahl von Staatsanteilen eine Finanzreform und damit eine Entwertung der Staatsanteile durch den Reichsrat stattfinden kann. 
- ber die Punktzahlen und die Siegertreppe ist hier auerdem der aktuelle Spielstand ersichtlich. Es werden die Wappenzeichen auf der Siegertreppe angezeigt (Das eigene Wappenzeichen ist auch im Hauptbild im Wappen ersichtlich). 
- Dieser lausige Zeitgenosse Wallenstein plndert am liebsten, wenn man gerade seinen Tribut von einer Reichsstadt bekommen hat. Von dem mal abgesehen, da einem dies die Hlfte der eigenen Truppen kostet kann es bei eigener geringer Truppenstrke auch passieren, da man dabei Silberminen oder auch das Stadtrecht ber eine Rechsstadt verliert.
- Um ein Schloss bauen zu knnen bentigt man den Titel als Kurfrst, sehr viel Holz und sehr viel Geld. (Ein Schlo wird nicht von Heute auf Morgen erbaut, das braucht seine Zeit).
- Nach dem Beginn des Schlobaues erlangt man etwas spter, (gengend Geld und Lndereien vorausgesetzt) den Titel des Knigs
- Um den Kaiserthron besteigen zu knnen, bentigt man ein Schloss und das Stadtrecht ber mindestens zwei Reichsstdte. Diese versprechen auerdem als Tributzahler an ihren Stadtherren einen guten Profit. 

Haben sich mehrere Spieler um den Joystick versammelt, knnen Kriege untereinander angezettelt werden. Der Angreifer bedient sich dabei des Joysticks in Port #2, der Verteidiger greift zu dem in Port #1 eingestpselten Gert. 
Durch Umschalten mit der Commodore-Taste kann der Angreifer zwischen seinen drei Truppen auf dem Spielfeld auswhlen. Welche Truppe der Spieler fhrt, ist an der rechten Bildschirmhlfte mit Bildern signalisiert. Wenn der Angreifer mit der Commodore-Taste auf die nchste Truppe umschaltet, ist der Verteidiger mit der F8-Taste am Zug. 
Der Krieg ist beendet, wenn einer der beiden Spieler keine Truppen mehr hat. 
Die Armeen setzen sich aus Kavallerie, Artillerie und Infanterie zusammen. Die Reichweite der Kanonen kann bestimmt werden: Je nachdem, wie lange der Feuerknopf gedrckt wird, verlagert sich der Kugelhagel weiter nach vorn. Ein Druck auf den Feuerknopf lt die Infanterie eine Gewehrsalve abfeuern und die Kavallerie eine Attacke mit dem Sbel reiten. 
Bewegt ein Spieler seine Truppen, so sollte er darauf achten, da keine in einen Krater oder eine Schlucht hineinstrzt. 
Besitzen beide Spieler nur noch Artillerie, tritt eine Patt-Situation ein. Mit Druck auf F1 tritt dann ein Waffenstillstand in Kraft, und der Krieg wird aus Mangel an Teilnahme eingestellt. 
Am Ende eines Krieges gibt es dann die groe Abrechnung, der Verlierer zahlt mit Geld, Land und auch Reichsstdten, aber . .  wie man in sterreich so schn sagt: An Nokatn kaunst net in't Hosntoschn greifn . . (bersetzung: Einen Nackten kann man nicht in die Hosentasche greifen . .), deshalb ist es vielleicht angebrachter mit einem Spieler Krieg zu fhren, dem man auch etwas abnehmen kann.

Selbstverstndlich kann ein aktueller Spielstand auch abgespeichert werden (Ein Spielstand, es wird KEINE eigene Spielstandsdiskette bentigt). Beim Fortsetzten eines gespeicherten Spiels gibt man eingangs wie gewohnt die Anzahl der Spieler und deren Namen ein. Diese Einstellungen sind jedoch unwesentlich, da der alte Spielstand im Men "HOF" jederzeit eingeladen werden kann. Will man einen Spielstand abspeichern, so whlt man ebenfalls den Menpunkt "HOF" an. 

Es gibt brigens kein richtiges Ende in dieser Version des Spiels. Auch wenn Sie Kaiser geworden sind knnen Sie weiterspielen. Man mu sich also vorher untereinander ausmachen, was das Ziel sein soll. Es gibt da mehrere Mglichkeiten:
- Wer in XX Jahren den ersten Platz belegt (im Finanzmen ersichtlich)
- Wer in XX Jahren das meiste Land, oder das meiste Geld oder die meiste Bevlkerung besitzt
- Wer als erster X Reichsstdte besitzt (in der Karte ersichtlich)
- Wer als erster Kaiser wird
etc.

Und nun, viel Spa bei den Intrigen um Krone und Macht . . 


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2007-01-14
  H.t.W
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