Antiriad Lsung
--------------- 

Das Spiel
--------- 
Vor vielen Jahrhunderten, im Jahre 2086 AD, wurde die Erde durch einen Atomkrieg verwstet. Die Machtblcke des Nord- und des Sdsektors befanden sich in einem Rstungswettlauf und entwickelten jeweils eigene Anti-Rad-Kampfanzge (Anti-Rad = Anti-Radiation). Beide Seiten weigerten sich, die Entwicklung der mchtigen Waffen einzustellen, die ihren Trger gegen jede bekannte Waffe unverwundbar machten und dessen Kampfkraft ins Furchterregende steigerten. Der Konflikt eskalierte, und so wurde die Zivilisation zerstrt.

Nach Jahrhunderten des nuklearen Winters erhob sich aus den Trmmern der Welt eine neue menschliche Rasse. Sie fhrte ein einfaches und friedliches Leben, bis die Invasionsstreitmacht einer fremden Welt die Erde entdeckte und sich die Menschen untertan machte - gegen die weit berlegene Waffentechnik der Auerirdischen waren die Menschen mit ihren Knppeln machtlos.

Die Tyrannen errichteten eine Feste im Inneren eines lngst erloschenen Vulkans und bten von dort aus ihre Herrschaft ber die Menschen aus, die sie versklavten und zu harter Fronarbeit in den Minen zwangen. Es begann eine neue Leidenszeit fr die Menschen.

Die ltesten jedoch planten den Sturz der Unterdrcker. Sie versteckten die Neugeborenen und zogen sie in geheimen Lagern gro, wo ihnen die alten Kampftechniken beigebracht wurden. Einer von ihnen berragte alle anderen. Sein Name: Tal! Er wurde auserwhlt, sein Volk zu retten. Nachdem er in die Legende von Antiriad, der "Heiligen Rstung", einem im Vulkan verborgenen Prototypen eines Anti-Rad-Kampfanzugs, eingeweiht worden war, erklrten ihm die ltesten, da nun die Zeit gekommen sei, sie aus dem Reich der Toten zurckzuholen und mit ihrer Hilfe die Eindringlinge zu vertreiben. Tal machte sich auf den 
Weg...
 
Ich, Tal, Auserwhlter meines Volkes, habe die Menschheit aus der Sklaverei befreit. Dies ist die Geschichte meines Abenteuers, auf da sie der Menschheit als Mahnung diene... 
Eingewiesen in die Legende um Antiriad, machte ich mich auf den Weg. Bereits im Dschungel vor dem Vulkan traf ich auf mehrere fremdartige Wesen, die mich aufhalten wollten. Mit Geschick, Geduld und einigen aufgesammelten Steinen, die ich auf die Angreifer warf, konnte ich mich aber erfolgreich gegen sie wehren.

Den Weg bahnte ich mir nach rechts, bis ich zum Eingang in den Vulkan gelangte. Hier sprang ich von einem Podest aus nach rechts oben und fand Antiriad! Es war beinahe zu einfach! Schnell schlpfte ich in den Anzug hinein und aktivierte ihn. Nach den Jahrhunderten des Herumstehens waren dessen zum Betrieb notwendigen Energiezellen jedoch entleert, so da ich den Anzug nicht verwenden konnte. Zudem fehlten dem Anzug mehrere Bestandteile, ohne die er so gut wie wertlos war. Also machte ich mich auf die Suche nach den 
Bestandteilen des Anzugs.

Der Schwerkraftverdrnger
-------------------------
Im Urwald vor dem Vulkan fand ich eine Energiezelle und den Schwerkraftverdrnger. Beide brachte ich zum Kampfanzug und installierte sie. Nun konnte ich mit dem Anzug wenigstens fliegen, wenn auch noch nicht kmpfen. Doch zunchst durchstreifte ich noch den Dschungel rund um den Vulkan, um eventuell weitere Energiezellen zu finden. Deren Position merkte ich mir, um sie gegebenenfalls spter leichter zu finden. Auerdem fand ich im Dschungel noch ein Teleportfeld, das mich zurck zum Kampfanzug teleportierte.

Der Pulsarstrahl
----------------
Das vorrangige Ziel war nun, den Pulsarstrahl zu finden, mit dem ich den Eindringlingen Paroli bieten konnte. Diese Einheit fand ich nach einigem Suchen schrg rechts vom Standort des Kampfanzugs in den Gngen des Vulkans. Nun konnte ich meinem Ha auf die Tyrannen freien Lauf lassen, was ich weidlich ausnutzte.

Die Implosionsmine
------------------
Im Inneren des Anzugs war ich gegen die zunehmende Radioaktivitt geschtzt, so da ich mich darin erholen konnte. Auf Hhe des gefundenen Strahlers flog ich nach links, bis es nicht mehr weiterging, und dann nach oben. An den feuerspeienden Drachenkpfen flog ich rechts vorbei, wandte mich dann nach rechts und oben. Dort fand ich eine Energiebarriere, die ich mit dem Anti-Rad nicht durchdringen konnte. Also stellte ich mich direkt neben die Barriere, pate den richtigen Zeitpunkt ab, entstieg dem Anzug und rannte, so schnell es ging, 
nach links weiter. Die Strahlung zehrte hier schon betrchtlich an meinen Krften, ich mute mich sehr beeilen. 

Hinter einigen Stahlrohren fand ich die Implosionsmine, die ich zum Sprengen des auerirdischen Energiezentrums bentigen wrde! Schnell steckte ich sie ein und beeilte mich zum Kampfanzug zurckzukehren. Die Energiezelle nahm ich trotz meiner Eile mit, da der Energiepegel des Anzugs bereits stark abgesunken war. Mit letzter Kraft und etwas Glck schaffte ich es gerade noch rechtzeitig in den Anzug zu steigen.

Puh! Beinahe htten mich die Flammen des Drachenkopfes erwischt!

Der Teilchen-Negator
--------------------
An dem Schacht mit den feuerspeienden Drachenkpfen whlte ich nun den Weg nach links. In einer Auswlbung der Hhle fand ich eine Energiezelle, die ich auch dringend bentigte. Nun blieb mir die Wahl: Zurck oder nach oben? Natrlich nach oben! Am nchsten Drachenkopf zwngte ich mich in den rechten Schacht vorbei, dann flog ich weiter nach rechts. Als ich das Ende des Ganges erreicht hatte, flog ich nach oben und dann weiter nach rechts. Dort fand ich, bewacht von einem feuerspeienden Drachenkopf, den Teilchen-Negator, der dem Anti-Rad seine volle Schutzleistung gab. Nur mit dem Negator, so hatten mich die ltesten gelehrt, kann ich zum Herz des Vulkans vordringen und die Implosionsmine znden. Jetzt fhlte ich mich sicherer und erforschte die restliche Hhle.

Das Ende
--------
Auf der gleichen Ebene flog ich nun bestndig nach links, bis der Weg nach oben als einziges brigblieb. Soweit es ging, flog ich nun nach oben. Als es aufwrts nicht mehr weiterging, flog ich nach links. Am Ende des Ganges flog ich nach oben. Die Anzeige des Kampfanzugs machte mich darauf aufmerksam, da dieser nun am Limit arbeitete, um mich vor der sehr starken radioaktiven Strahlung zu schtzen...

Ich befand mich in der Energiezentrale der Festung. Hier konnten scheinbar nicht einmal die Auerirdischen berleben, denn niemand stellte sich mir in den Weg. Zwischen zwei Generatoren hindurch zwngte ich mich weiter nach oben, wo zwei pulsierende Generatoren scheinbar das Herzstck der Energiezentrale bildeten. Kurzentschlossen stellte ich mich auf 
den unteren und zndete die Implosionsmine.

Das Ende der Tyrannen!
----------------------
In einem hllischen Inferno zerbarst die Festung, doch dank des Anti-Rads geschah mir nichts. Die ltesten hatten zurecht auf den Antiriad vertraut - die Menschheit war befreit!

(Inoffizielles Longplay, Autor: Harald Horchler 12/00)
 
