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Star Wars Jedi: Fallen Order – Endlich wieder ein gutes Star Wars Game?

Die Star Wars Filme gehören zu den erfolgreichsten Blockbustern der gesamten Kinogeschichte. Umso verwunderlicher, dass die beiden letzten Spiele, die in der Galaxy von George Lucas spielen, so unbeliebt, ja beinahe verhasst waren.

Das lag daran, dass sowohl Battlefront 1 als auch Battlefront 2 vollständig darauf ausgelegt waren, dem Gamer so viel Geld wie möglich aus der Tasche zu ziehen. Dies waren nämlich keine kostenlosen Spiele ohne Anmeldung. Ganz im Gegenteil: Beide Titel waren ohne dauernde In-Game Zusatzkäufe eigentlich nicht spielbar. Verständlich, dass dies für viel Frust und Enttäuschung bei den Fans sorgt.

Um so größer war natürlich die Aufregung und Vorfreude, als bekannt wurde, dass Respawn Entertainment endlich wieder ein echtes Singleplayer Star Wars auf den Markt bringen will: Mit toller Grafik, einer aufregenden, noch unbekannten Story und einem einmaligen Spielerlebnis warb der US-Amerikanische Spieleentwickler.

Ob das Game wirklich endlich wieder ein gutes neues Star Wars Spiel ist, wo die Stärken und Schwächen von Star Wars Jedi: Fallen Order liegen und alles was zum Thema jetzt noch wichtig ist, haben wir im folgenden Artikel zusammengefasst.

Die Story

Bei einem Singleplayer Spiel ist natürlich fast nichts so wichtig, wie dass das Spiel eine ausgereifte und spannende Story hat. Schauen wir uns also als erstes einmal die Geschichte an, die hinter der Kampagne von Star Wars Jedi: Fallen Order steht.

Die Story beginnt fünf Jahre nach dem weltberühmten Film Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith.

Wir spielen den Padawan Cal Kestis. Der Jedi Schüler konnte die Order 66 gerade so überleben. Zur Erinnerung: Mit der Order 66 übernahm das Imperium endgültig die Macht in der Galaxis und tötete fast alle Jedi Ritter.

Unsere Aufgabe ist es jetzt, den alten Jedi Orden wiederaufzubauen. Das ist grob gesagt das alles übergreifende Ziel des Spieles. Unsere Story beginnt damit, dass wir in einer verzweifelten Situation auf dem Planeten Bracca unsere Macht einsetzen, um unseren Freund Prauf zu retten. Dadurch erfährt das Imperium natürlich, dass wir ein lebender Jedi Ritter sind und schickt uns die Inquisitoren auf den Hals.

Diesen Killern des Imperiums entkommen wir gerade so mit Hilfe eines weiteren überlebenden Jedis: Cere Junda. Zusammen treffen wir jetzt die Entscheidung, den Jedi Orden wieder aufbauen zu wollen. Da man selbst aber gerade einmal ein Padawan ist und das Imperium die absolute Macht in der Galaxis ist, stellt sich unser Vorhaben schnell als nicht so einfach heraus. Hilfe bekommen wir dabei unter anderem von einem Druiden, der als Hilfestellung für uns alte Aufzeichnungen eines Jedi Meisters abspielen kann.

Auch wenn einem manche Teile dieser Handlung sicher bekannt vorkommen, bietet Star Wars Jedi: Fallen Order doch eine neue, unbekannte Story. Dies hat uns bei unserem Test von Anfang in den Bann gezogen. Die besonderen Highlights der Story sind ganz klar, wenn man auf Anspielungen auf die Hauptstory der Star Wars Reihe trifft. Oder noch besser: Wenn es sogar zu Begegnungen mit Hauptcharakteren kommt.

Das Gaming

Star Wars Jedi: Fallen Order ist ein wunderbares vielfältiges Game aus der Third Person Perspektive. Das Spielerlebnis besteht aus 3 Teilen: Dem Sammeln von Erfahrungspunkten, dem Kampfsystem und den Rätseln, die es immer wieder zu lösen gilt.

Das Kampfsystem

Die Kämpfe in Star Wars Jedi: Fallen Order waren für uns absolute Highlights. Respawn Entertainment ist es tatsächlich gelungen, ein Kampfsystem zu erstellen, das herausfordernd ist und bei dem man mehr benötigt als nur sinnlose Ballerei.

Jeder Gegner ist anders und hat andere Stärken und Schwächen. Entsprechend müssen wir auch immer wieder unsere Taktik bei den Kämpfen ändern. Wir müssen aus unserem Repertoire weise wählen, ob wir gezielt mit dem Lichtschwert zuschlagen oder doch lieber blocken oder ausweichen wollen. Das Lichtschwert haben die Macher von Star Wars Jedi: Fallen Order übrigens hervorragend gestaltet und wir hatten jede Menge Spaß beim Einsatz unseres Jedi Schwertes. Und da wir ein Jedi sind, können wir in unseren Kämpfen natürlich obendrauf auch noch die Macht einsetzen, um uns einen Vorteil zu verschaffen.

Trotzdem sind wir aber kein unverwundbarer Endgegner: Gerade zu Beginn des Spieles stellen sich viele vermeintlich einfache Gegner als echte Herausforderungen dar. Wenn wir uns mit zu vielen Stormtroopern auf einmal anlegen, kann das schnell dazu führen, dass unser Jedi getroffen am Boden liegt und wir vom letzten Speicherpunkt starten müssen.

Im Laufe des Spiels können wir dann immer mehr Fähigkeiten erlernen und freischalten. Ganz wie in den Filmen, wächst unsere Macht also kontinuierlich weiter an.

Das Rätsel

Die Karte des Spieles ist mit fünf Planeten umfassend gestaltet und bietet jede Menge Raum für Forschungen und Entdeckungen. Oft müssen wir aber bestimmte Rätsel lösen, Fahrzeuge zusammenbauen oder geheime Wege finden, um wirklich die gesamte Karte erforschen zu können. Das lohnt sich auch, weil wir dadurch noch viele weitere Fähigkeiten und Boni freischalten, die wir im normalen Storyverlauf nicht finden können.

Fazit

Alles in allem hat Star Wars Jedi: Fallen Order all unsere Erwartungen erfüllt. Die Story ist aufregend und passt perfekt ins Film-Universum, die Grafik ist toll und die Rätsel und Kämpfe mit dem Lichtschwert machen jede Menge Spaß.

Zwar wird die Freude noch von ein paar Bugs und Fehlern gedämpft, aber die Macher des Spiels haben bereits versprochen, da nachzubessern. Von uns erhält das Spiel die Note: Gut.